Spiritueller Lehrer

Spiritueller Lehrer oder Heiliger?

Es ist eine Tatsache, dass andere Menschen die Geschichte für Fremde schreiben. Denn jeder der Erwacht und ein spiritueller Lehrer ist “braucht” eine Geschichte und durch diese wird der spirituelle Lehrer dann zu einer heiligen Person gemacht, die er gar nicht ist!

Da ich nicht heilig bin und das auch nicht sein möchte,
überlasse ich meine Geschichte nicht der fremden Feder und schreibe sie, zum ersten Mal, an dieser Stelle selbst.

The story of my spiritual life

Hallo! Ich bin Amir.

Und das ist

meine Geschichte.

Ich bin ein spirituell erwachter Mensch (kein erleuchteter spiritueller Meister!), der sich entschieden hat, als spiritueller Lehrer zu arbeiten.

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Ich bin ein spirituell erwachter Mensch (kein erleuchteter spiritueller Meister!), der sich entschieden hat, als spiritueller Lehrer zu arbeiten.

Der Schwerpunkt meiner Arbeit hat eine eigene Terminologie und ich bin da, um Deine Denkmuster zu sprengen und Dich von den Fesseln zu befreien. Um Deine spirituelle Entwicklung anzustoßen und diese in Bewegung zu halten.

Meine Aufgabe ist es, Dich nur an das zu erinnern, was Du bist. Das mache ich durch Gespräche, Satsang (Begegnung mit der oder in Wahrheit) und dank der heutigen modernen Technik und Möglichkeiten auch durch Gespräche über Skype.

Durch die Art und Weise wie ich mit Euch kommuniziere, verändert sich Euer Welt-Bewusstsein derartig, das von Euch selbst mit der Zeit immer mehr Wahrheit verkörpert und gelebt werden kann. Dass Ihr mehr aus dem heraus leben könnt, was Ihr in Wirklichkeit seid multi-dimensionale Geschöpfe der unerschöpflichen universellen Liebe.

Mein Erwachen war ein eigenständiger Vorgang. Ich komme weder aus einer Östlichen-Tradition noch aus einem Lehrer-Verhältnis.

Der große Drang nach dem Etwas was ich nicht kannte und dennoch fühlte, das es da sein müsste, zeigte sich, den Erzählungen meiner Eltern und Großeltern nach, schon sehr früh in meiner Kindheit und wurde in der Jugend immer stärker und auch mir bewusst.

Mit 21 Jahren war ich immer noch auf der Suche. Nach etwas was ich nur fühlte, ohne es beschreiben zu können. Im Grunde wusste ich gar nicht, was es sein sollte.

Zu dieser Zeit heiratete ich die Frau, mit der ich noch heute in einer glücklichen Ehe bin. Sie war diejenige, die mir den ersten Weg zeigte. Sie meinte zu mir, ich könnte mit Yoga anfangen und schauen, was passiert.

Nach einiger Zeit hatte ich Yoga hinter mir. Ich begab mich in tiefe und lange Meditationen ließ mich auf innerliche und äußerliche Konstrukte ein und versuchte diese zu entknoten.

Umso mehr ich mich anstrengte, desto mehr wurde ich schwächer.

Ich fand die Lösung im Alkohol. Alkohol war die einzige Lösung um für einige Zeit der „verrückten“ Welt und den Menschen die mich für verrückt hielten zu entfliehen.
Viele Jahre lang war Alkohol mein täglicher Begleiter und „half“ mir jegliches Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu verlieren.

Als vorhersehbare Folge kam dann die Depression dazu und die negativen Gedanken entwickelten eine eigene unkontrollierbare Dynamik.

Die erste Panikattacke kam. Nach sechs Wochen die zweite Panikattacke und mit ihr ein Lebensabschnitt, der dem Tod gleich war.

Ich lag über ein Jahr lang in einem abgedunkelten Zimmer in der Wohnung! Ich stand nur auf, wenn ich auf die Toilette musste. Über ein Jahr lang lag ich in diesem Zimmer und meine Frau kümmerte sich um mich.
Jedes noch so kleine Geräusch löste eine Panikattacke aus.

Nach diesem Jahr fing ich an, Antidepressiva zu nehmen und zur Beruhigung bekam ich Valium verschrieben.

Nach einer jahrelangen schweren Medikamentensucht, zwei Therapien und einem 5-monatigen Aufenthalt in einer Tagesklinik wurde mir bewusst, dass ich an dem gleichen Punkt bin wie damals mit 21 Jahren. Ich stand auf verlorenem Posten und eines war für mich ganz sicher: Entweder ändert sich etwas oder ich werde diesen Körper in sehr jungem Alter verlassen müssen.

Der Abprall vom Boden nach oben begann mit einer Begegnung mit dem Erzengel Gabriel.

Sein Erscheinen war beruhigend, seine Stimme sanft und die Botschaft seiner Worte deutlich und nicht verhandelbar: Alkohol und Tod oder kein Alkohol und Leben.
Ich hörte von heute auf Morgen auf zu trinken.
Machte eine Ausbildung zum Meditations Lehrer für die aktiven Meditationen von Osho und fing wieder an mich selbst zu finden.

Ich war endlich zufrieden mit dem, was ich erreicht hatte. Was die spirituelle Entwicklung angeht, hatte ich keine besonderen Wünsche mehr.

Doch alles sollte anders kommen, als ich es mir damals hätte vorstellen können.

Ich wurde in der Nacht geweckt und während ich das Gefühl hatte, das mein Körper weiterhin friedlich im Bett schlief, wurde ich zu einer Reise eingeladen. Mit anderen Worten, ich wurde auf die Reise mitgenommen.

Alles woran ich mich erinnern kann ist das ich von einem Moment auf den anderen an einem Ort war, den ich nicht kannte, er mir trotzdem vertraut vorkam.
Ich wurde von jemandem begleitet, der anscheinend eine wichtige Rolle in dem ganzen Geschehen hatte.

Dieselbe Person zeigte mir mit einer Geste, dass ich nach vorne gehen soll.
Eine liebevolle Stimme lud mich ein, auf der rechten Seite platz zu nehmen. Ich saß auf meinen Knien und konnte eine Person neben mir erkennen, ohne ein Gesicht zu sehen.

Es war alles so friedlich, ein Gefühl erfüllte mein ganzes Wesen und ich kann dieses Gefühl nicht einmal in Worten beschreiben. Ich kann mich an ein grelles Licht erinnern, in welches ich nicht hereinschauen konnte, weil diese Person (Ich vermute, dass die Form der Erscheinung meinem irdischen Verständnis angepasst wurde) davor saß. Ich weiß auch noch das ich das Gefühl hatte, wenn ich in dieses Licht hereinschauen würde, dass ich erblinden würde.
Was noch an Erinnerung blieb, ist, dass die Person ihre rechte Hand auf mein rechtes Knie legte und mir sagte: „Du musst nichts machen. Übe dich täglich in Dankbarkeit, mehr brauchst du nicht“.

Am nächsten Morgen wachte ich auf. Ich war immer noch der Amir, nur irgendetwas war anders.

Denn es gab plötzlich eine Frage, auf die ich keine Antwort hatte.

Ich fragte mich: “Amir, warst du die ganze Zeit erwacht oder wurdest du in dieser Nacht erwacht?“

Diese Frage erscheint auf den ersten Blick etwas seltsam. Aber die Tatsache, dass ich 25 Jahre vor der Begegnung mit Gott begonnen hatte, anderen Menschen zu helfen, ließ mich nachdenken.

Schließlich hatte ich bereits vorher immer wieder kleinere Erfahrungen und Begegnungen gehabt. Viele Menschen, die es auch heute noch bestätigen könnten, wurden in meiner Nähe von Angstzuständen und Ähnlichem befreit, ein Mann fing nach 20 Jahren wieder an zu reden und vieles mehr.

Ich habe auf fast alles eine Antwort, ohne zu wissen, wo die herkommt und ich kann sie nicht wiederholen. Einige sehr weit entwickelte Menschen, aus verschiedenen Ländern, beteuerten mir immer wieder, dass ich etwas besonderes bin. Allerdings ist das Wort „besonders“ für mich bis heute nicht akzeptabel, weil etwas ‘besonderes zu sein’ sich ganz nah an der Grenze bewegt wo man sich sehr schnell ‘besonders viel einbildet’.

Viele Fragen beschäftigten mich damals.
Mit der Zeit habe ich gelernt, dass ich nicht auf alles eine Antwort brauche.
Heute bin ich sehr dankbar, für die Begegnung und die Hilfe aus mir einen erwachten Menschen zu machen.

Der Satz “Du musst nichts tun” hallt immer wieder in meinen Ohren.
Ich habe immer noch keine Antwort auf meine Frage.

Alles, was ich habe, ist eine Vermutung: Ich war die ganze Zeit erwacht. Ich wollte oder konnte das nicht akzeptieren. Und genau das hat die schweren Zeiten in meinem Leben ausgelöst und nicht umgekehrt.