Der Mensch ist von Natur aus Neugierig, fast süchtig nach Fragen und immer durstig nach Antworten. Nach Antworten, welche Ihn befriedigen. Doch was wäre der Mensch, wenn er nicht auch Fragen stellen würde, deren Antwort das menschliche Gehirn nicht in der Lage ist zu erfassen!

Eine dieser Fragen ist die Frage nach dem Nichts.

„Ein Sandkorn ist für uns ein Nichts (in seiner Größe) aber für die Milliarden von Bakterien, die auf diesem Sandkorn leben ist es deren Weltkugel.“

Viele Menschen sind verwirrt. Die stellen sich die Frage was ist hinter dem Universum? Und wenn da etwas ist, was ist dann dahinter?
Und da kommen wir früher oder später nicht an der Frage vorbei: Was ist da Nichts?

Unser Verstand, unser Gehirn ist begrenzt in seiner Vorstellungskraft und das macht diese Sache noch komplizierter. Denn wir können uns das Nichts nicht vorstellen.

Das Nichts ist das Gegenteil, von dem, was wir denken, dass es ist. Es ist der Moment, der einzige Moment, in dem alles gleichzeitig existiert.

Sehen wir uns ein Beispiel an

Beispiel: Wenn du in ein Buch so vertieft bist, das du alles um dich herum vergessen hast, du denkst nicht an die Vergangenheit und auch nicht an die Zukunft. Genau in diesem Moment befindest du dich im Nichts, ohne es zu merken.

Wir haben eine falsche Vorstellung von dem Nichts, weil wir das falsche Wort dafür benutzen und der Verstand das Nichts mit einem fehlen jeglicher Materie, Gedanken usw. assoziiert. Aber genau das ist das Problem.

Ein Sandkorn ist für uns ein Nichts, was seine Größe angeht, aber für die Milliarden von Bakterien, die auf diesem Sandkorn leben ist es deren Weltkugel.

Das Nichts ist die gleichzeitige Existenz von allem, vereint in einen einzigen Augenblick – in das Jetzt. Denn nur wo alles vorhanden ist, kann es ein Nichts geben, weil nämlich Nichts fehlt.